Jun
28
Fr
Kronberg-Mit den Augen der Maler @ Kronberg
Jun 28 um 5:00 pm – 6:00 pm

Mit den Augen der Maler

Auf den Spuren der Malerkolonie durch Kronberg 

Mitte des 19. Jahrhunderts flüchteten immer mehr Maler aus der wachsenden Industriestadt Frankfurt und siedelten sich in Kronberg an. Sie bildeten dort eine der frühesten deutschen Malerkolonien, wobei Barbizon, die „Mutter aller Künstlerkolonien“, vorbildlich war. In dem kleinen Taunusort fanden die jungen Städelschüler ursprüngliches Landleben und scheinbar unberührte Natur vor.

Das noch heute malerische Kronberg, mit seiner mittelalterlichen Burg, seinen engen Gassen, Fachwerkhäusern und steilen Treppen, bot den Künstlern eine Fülle von Motiven.

Die Landschaftsmaler saßen mit Pinsel und Palette unter freiem Himmel und hielten den nahen Kastanienhain, blühende Obstbäume, Wiesen und Bäche auf der Leinwand fest.

Im Gasthaus zum „Adler“ fanden die Maler und „Malweiber“ Unterkunft und Verpflegung, hier tauschten sie künstlerische Erfahrungen aus, spielten Theater und feierten ausgelassene Feste.

Auf den Spuren der Maler durch Kronberg werden beliebte Winkel und Motive sowie ehemalige Domizile der Künstler vorgestellt.

Termin: Fr. 28.6.2019, 17.00 Uhr
Beitrag:
€ 10,-
Treffpunkt: Kronberg, Recepturhof, Friedrich-Ebert-Str. 6

Jun
30
So
Alexej von Jawlensky in Wiesbaden @ Museum Wiesbaden, Foyer
Jun 30 um 2:00 pm – 5:00 pm

Alexej von Jawlensky in Wiesbaden

Der russische Künstler Alexej von Jawlensky kam 1921 nach Wiesbaden und lebte bis zu seinem Tod 1941 in der Kurstadt. Das Museum Wiesbaden besitzt eine der weltgrößten Sammlungen mit Werken des international bekannten Künstlers. Er malte zunächst im impressionistischen Stil. In der Münchner Zeit des Blauen Reiters entstanden farbgewaltige expressionistische Arbeiten. Nach den schrecklichen Erlebnissen des 1. Weltkrieges begann er im Exil in der Schweiz mit den landschaftlichen Variationen. Sein Spätwerk in Wiesbaden ist geprägt von den Meditationen.

Im Anschluss an die Führung im Museum spazieren wir in das nahe gelegene Villenviertel, zum ehemaligen Wohnhaus des Malers in der Beethovenstraße. Gegenüber wohnte der bedeutendste Jawlensky-Sammler Heinrich Kirchhoff. Mit Bus und historischer Nerobergbahn kommen wir auf den Neroberg. Wir besichtigen die Russische Kapelle und im Anschluß den Russischen Friedhof mit dem Grab von Alexej von Jawlensky.

Termin: Sa. 30.6.2019, 14.00 Uhr
Beitrag: € 10,-
(zuzüglich Eintritte, Fahrten)
Treffpunkt: Foyer, Museum Wiesbaden.

Jul
27
Sa
@ Wiesbaden
Jul 27 um 2:00 pm – 5:00 pm

Von Geologen, Räubern und Komponisten

Spaziergang im Naturschutzgebiet Rabengrund

Von der Nerobergbahn führt der Weg entlang des Schwarzbaches, am Denkmal des Landesgeologen Carl Koch vorbei. Georg von Opel stiftete in den 1930er Jahre die Tennisplätze. Auf diesem Gelände befanden sich im 19. Jh. Eisweiher. Die Felsengruppe am ehemaligen Steinbruch bildete in früheren Zeiten eine beliebte Naturbühne. Ein Bergfilm mit Luis Trenker wurde hier gedreht. In der Leichtweißhöhle fand ein Räuber und Wilderer Unterschlupf. Nach dem Fischweiher weitet sich das schmale Nerotal zu große, vom Wald eingerahmte, Wiesenflächen. Seltene Pflanzen sind zu entdecken. Die malerische Landschaft inspirierte den Komponisten Brahms zu seiner sogenannten ‚Wiesbadener Symphonie‘.
Der Weg führt mit leichten Steigungen über ausgebaute Waldwege und kleine Trampelpfade.

Treffpunkt: Wiesbaden, Nerotal, Endhaltestelle der Buslinie 1, am Parkplatz unter dem Viadukt der Nerobergbahn.
Termin: 27.7.2019, 14.00 Uhr
Dauer: ca. 3 Std.
Beitrag: € 10,-

Naturschutzgebiet Rabengrund @ Wiesbaden
Jul 27 um 2:00 pm – 5:00 pm

Von Geologen, Räubern und Komponisten

Spaziergang im Naturschutzgebiet Rabengrund

Von der Nerobergbahn führt der Weg entlang des Schwarzbaches, am Denkmal des Landesgeologen Carl Koch vorbei. Georg von Opel stiftete in den 1930er Jahre die Tennisplätze. Auf diesem Gelände befanden sich im 19. Jh. Eisweiher. Die Felsengruppe am ehemaligen Steinbruch bildete in früheren Zeiten eine beliebte Naturbühne. Ein Bergfilm mit Luis Trenker wurde hier gedreht. In der Leichtweißhöhle fand ein Räuber und Wilderer Unterschlupf. Nach dem Fischweiher weitet sich das schmale Nerotal zu große, vom Wald eingerahmte, Wiesenflächen. Seltene Pflanzen sind zu entdecken. Die malerische Landschaft inspirierte den Komponisten Brahms zu seiner sogenannten ‚Wiesbadener Symphonie‘.
Der Weg führt mit leichten Steigungen über ausgebaute Waldwege und kleine Trampelpfade.

Treffpunkt: Wiesbaden, Nerotal, Endhaltestelle der Buslinie 1, am Parkplatz unter dem Viadukt der Nerobergbahn.

Termin: 27.7.2019, 14.00 Uhr

Dauer: 3 Std

Aug
9
Fr
Das Grüne Wiesbaden @ Wiesbaden
Aug 9 um 5:00 pm – 8:00 pm

Vom Hauptbahnhof spazieren wir durch die Reisinger- und Herbert-Anlagen, über den Warmen Damm zum Kurpark, von den Aukamm-Anlagen, d2urch das Natur-erlebnistal zum Apothekergarten.

Aug
17
Sa
Henri de Toulouse-Lautrec in Schweinfurt @ Schweinfurt
Aug 17 um 7:00 am – 7:00 am

Henri de Toulouse-Lautrec. Auf den Bühnen von Paris

Ausstellungsfahrt nach Schweinfurt am 17.8.2019

Im Museum Georg Schäfer erwacht das Nachtleben der Belle Époque im Vergnügungsviertel am Montmartre. Henri de Toulouse-Lautrecentwarf für Pariser Revuen, der Cabarets und der Theater die Plakate und prägte einen eigenen Stil zwischen Impressionismus, Japonismus und Art Nouveau.

Leistungen: Fahrt im modernen Reisebus, Reiseleitung,Eintritt und Führung. € 83,-

Aug
25
So
Hofheim – Blaues Haus @ Stadtmuseum Hofheim
Aug 25 um 2:00 pm – 4:00 pm

Das Blaue Haus in Hofheim

Hanna Bekker vom Rath und ihr Künstlerkreis 

Museums- und Stadtführung in Hofheim

Hanna Bekker vom Rath – Malerin, Kunsthändlerin und Mäzenin – lebte von 1920 bis zu ihrem Tod 1983 in Hofheim im Blauen Haus, das sich in dieser Zeit zu einem beliebten Künstlertreffpunkt entwickelte. Karl Schmitt-Rottluff, Ernst Wilhelm Nay, Ludwig Meidner, Emmy Roeder, Alexej von Jawlensky und viele mehr hielten sich kürzer oder länger in Hofheim auf.
Am Kapellenberg lebte die Malerin Ottilie W. Roederstein, die Lehrerin von HBvR war. In Ihrem Atelierhaus lebte nach dem 2. Weltkrieg Ernst Wilhelm Nay und weitere Künstler.
International anerkannt und sehr beliebt war die Schule für künstlerische Fotografie von Martha Hoepfner. Das Gebäude existiert heute leider nicht mehr.
Nach dem Museumsbesuch führt der Stadtspaziergang zu weiteren Wohn- bzw. Atelierhäuser auf den Kapellenberg. Es wird gezeigt, wo sich die Bunte Stube von der Malerin Friedel Schulz-Dehnhardt befand. Auch beliebte Hofheim-Motive werden vorgestellt.
Innenbesichtigungen sind nicht möglich. 

Termin: Sa. 25.8.2019, 14.00 Uhr
Beitrag:
€ 10,- (+ Museumseintritt)
Treffpunkt:: Foyer Stadtmuseum Hofheim, Burgstr. 11

Sep
20
Fr
Prachtvolle Villen und prominente Besitzer @ Wiesbaden
Sep 20 um 5:00 pm – 8:00 pm

 

Prachtvolle Villen und prominente Besitzer

 

Adelige, Industrielle, Schriftsteller, Kunstsammler – sie alle haben sich in der ehemaligen Weltkurstadt wohlgefühlt. Am Bierstadter Hang errichteten sie ihre großzügigen Villen mit weitläufigen Parkanlagen. An Märchenschlösser oder an gotische Burgen erinnernde Bauten entstanden.

Die Häuser erzählen interessante Geschichten über ihre ehemaligen und jetztigen Besitzer. Im sogenannten „Weißen Haus“ lebte der Sektfabrikant Friedrich Wilhelm Söhnlein mit seiner amerikanischen Frau. Die Villa Clementine wurde durch den Raub des serbischen Prinzen bekannt. Gustav Freytag, der damals berühmteste Schriftsteller, hatte eine Sommervilla auf dem Millionärshügel. Expressionistische Kunst, wie die Gemälde seines Nachbarn Alexej von Jawlensky, sammelte Heinrich Kirchhoff.

Termin: Fr. 20.9.2019, 17.00 Uhr
Beitrag: € 10,-
Treffpunkt:
Wilhelmstraße, Bushaltestelle Friedrichstraße (gegenüber von der IHK)

 

Okt
6
So
100 Jahre Bauhaus @ Dessau
Okt 6 um 10:25 am – Okt 9 um 11:25 am

100 Jahre Bauhaus

Kulturreise nach Mitteldeutschland vom 6. – 9. 10.2019

Im Jahr 1919 gründete Walter Gropius das Bauhaus in Weimar und zog viele internationale Avantgardekünstler wie Lyonel Feininger, Johannes Itten, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Oskar Schlemmer oder László Moholy-Nagy in die Klassiker-Stadt. Die bedeutendste Hochschule im 20. Jahrhundert hat herausragende Leistungen in der bildenden Kunst, im Design, der Architektur und den Darstellenden Künsten hervorgebracht. Die Zusammenführung von Kunst, Handwerk und Industrie war eine völlig neue Konzeption.  Die Bauhausstätten werden seit 1996 als UNESCO-Weltkulturerbe geschützt.

Voraussichtliches Programm:

1. Tag: Anreise und Bauhaus-Museum in Weimar.

Bei der Führung im neuen Bauhaus-Museum (Eröffnung 4/2019) erfahren Sie mehr über die Entwicklung dieser einzigartigen Bildungsstätte (UNESCO-Weltkulturerbe). Ein kleiner Spaziergang führt zur Bauhaus-Hochschule mit dem von Walter Gropius entworfenen Gebäude.

2. Tag: Das Bauhaus in Dessau.
In keiner Stadt hat das Bauhaus so nachhaltig gewirkt wie in Dessau und nirgends sonst ist es heute noch so präsent. In wenigen Jahren entstand hier ein einmaliges Ensemble von Bauhausbauten, deren überwiegender Teil bis heute erhalten geblieben ist. Das Bauhausgebäude und die Meisterhäuser können von innen besichtigt werden. Sie gehören seit 1996 zum UNESCO-Welterbe. Nach der Mittagspause ist eine Führung im neuen Bauhaus-Museum (Eröffnung 9/2019) vorgesehen.

3. Tag: Lutherstadt Wittenberg und Gartenreich Wörlitz
Wittenberg ist eine der bedeutendsten Lutherstädte, bekannt vor allem durch den Anschlag der 95 Thesen an das Hauptportal der Schlosskirche. Luther erhielt hier die endgültige Berufung ins Augustinereremitenkloster, dem heutigen Lutherhaus, wo er bis zum Lebensende mit seiner Frau Katharina von Bora seinen Wohnsitz hatte. An der Wittenberger Universität promovierte der Reformator zum Doktor der Theologie und übernahm die Bibelprofessur. Luthers Grabstätte befindet sich in der Schlosskirche.
Im Lutherhaus wird das Leben und Wirken Martin Luthers thematisiert. Zu den wichtigsten Exponaten gehören Luthers Mönchskutte und die 10-Gebote-Tafel von Lucas Cranach. Die original erhaltene Lutherstube erinnert an die einstigen Tischgespräche.
Nach einer individuellen Mittagspause fahren wir weiter nach Wörlitz, um den ersten Englischen Landschaftsgarten auf dem europäischen Festland zu bewundern (UNESCO-Welterbe). Zahlreiche Bauwerke, Plastiken und Gehölzpflanzungen bilden wohldurchdachte Sichtbeziehungen. Die Verbindung von Schönem und Nützlichem ist berücksichtigt. Im Schloss, ein Meisterwerk des Klassizismus, residierte Fürst Franz von Anhalt-Dessau. Er war seiner Zeit weit voraus als Visionär, Weiterdenker und Vertreter der Toleranz. Die angelegte Felseninsel mit ihren Grotten und Gängen, dem künstlichen Vulkan, mit der klassizistischen Villa Hamilton am Fuße, sind gleichsam Erinnerungen des Fürsten an seine Italienreise.

4. Tag: Eisleben und Rückreise.
Eisleben trägt seit 1946 den Beinamen ‚Lutherstadt‘. Hier wurde der Reformator 1483 geboren und dort starb er 1546. Der Stadtrundgang führt zur St.-Peter-Paul-Kirche, wo sich sein Taufbecken befindet. Das Geburtshaus,  ein spätmittelalterliches Fachwerkhaus, das bereits 1693 als eine Erinnerungsstätte für Martin Luther und die Reformation eingerichtet wurde, wird besucht. In der Dauerausstellung geht es um die Herkunft des Reformators: um die Bergbautätigkeit des Vaters, um mittelalterliches Leben und Bräuche sowie um die Luthers Taufe. Sein Sterbehaus ist ein spätgotisches Patrizierhaus. Die Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg zählen seit 1996 zum UNESCO-Welterbe.

Leistungen: Hotel **** mit Halbpension, Fahrt im modernen Fernreisebus, alle Eintritte und Führungen lt. Programm, 2 Fährüberfahrten im Wörlitzer Park, Reiseleitung, Insolvenzversicherung.

Preis: € 619,- (EZ-Zuschlag € 70,-)
Unverbindliche Vormerkungen werden gerne entgegengenommen: monika.oechsner@t-online.de

Übernachtung im Radisson Blu Hotel Fürst Leopold, Dessau****
Das 4-Sterne Hotel mit angrenzendem Park liegt direkt im Zentrum der Bauhaus-Stadt Dessau, gegenüber vom Anhaltischen Theater. Das Design des Hotels ist an den Stil der Bauhaus-Architektur angelehnt: Ein harmonisches Farbspiel, klare Formen und gestalterische Raffinesse prägen die komfortablen Hotelzimmer. Alle Zimmer sind mit Klimaanlage und WLAN ausgestattet. Die großzügige Sonnenterrasse des Wellnesshotels mit Blick auf den wunderschönen Park lädt zum Entspannen ein. Kulinarisch verwöhnt Sie das Restaurant Fürst Leopold mit kreativer regionaler und saisonaler Küche.

Reiseleitung: Monika Öchsner M.A., Kunsthistorikerin

Zusteigmöglichkeiten: Bad Schwalbach, Taunusstein, Wiesbaden, Kelkheim, Königstein, Kronberg, Oberursel, Bad Homburg.

Okt
26
Sa
Matisse in Mannheim @ Mannheim
Okt 26 um 7:00 am – 7:00 pm

Inspiration Matisse

Ausstellungsfahrt nach Mannheim am 26.10.2019

Die Mannheimer Kunsthalle zeigt rund 70 Gemälde, Plastiken und Grafiken von Henri Matisse, dem bedeutenden französischen Künstler der Klassischen Moderne. Farbenfreude, reiche Ornamentik und flächige Darstellung kennzeichnen sein fauvistisches Werk, mit dem er viele Zeitgenossen beeinflusste.
Leistungen: Fahrt im modernen Reisebus, Reiseleitung,Eintritt und Führung. € 76,-

Mrz
14
Sa
Beethoven in Bonn @ Kunsthalle
Mrz 14 um 7:00 am – 7:00 pm

Beethoven Welt. Bürger. Musik

Ausstellungsfahrt nach Bonn am 14.3.2020

Zum 250. Geburtstag des großen Komponisten Ludwig van Beethoven präsentiert die Bundeskunsthalle eine große Jubiläumsschau. Die wichtigsten Lebensstationen werden verschränkt mit seinem musikalischen Werk. Originalinstrumente und Hörstationen lassen in historische Klangwelten eintauchen. Im Anschluss wird noch das Geburts-und Wohnhaus des Komponisten im Zentrum von Bonn besichtigt.

Leistungen: Fahrt im modernen Reisebus, Reiseleitung,2 x Eintritte und 2 x Führungen. ca. € 97,-