Worpswede Künstlerkolonie am Teufelsmoor

Kunstreise nach Worpswede vom 28.04.-01.05.2022

Die ebene Moorlandschaft um Worpswede, bedeckt von einem oftmals wolkenreichen Himmel, waren Bildthemen der Worpsweder Künstler, die sich 1889, vor mehr als 125 Jahren, in dem kleinen Bauerndorf am Teufelsmoor nordöstlich von Bremen niedergelassen haben. Fritz Mackenson war der Erste, ihm folgten Otto Modersohn, Hans am Ende, Fritz Overbeck und viele andere. Die Malerin Paula Modersohn-Becker ist besonders durch ihre ergreifenden Kinderbildnisse bekannt geworden. Sie war mit der Bildhauerin Clara Westhoff, der Frau des Dichters Rainer Maria Rilke, befreundet. Mittelpunkt der Worpsweder Künstlerkolonie bildete der „Barkenhoff“, das Wohnhaus von Heinrich Vogler. Auch im nahen, idyllisch an der Wümme gelegenen, Fischerhude hat sich später eine kleine Künstlerkolonie um Otto Modersohn gebildet. Eng verknüpft mit Worpswede und Bremen ist der Architekt Bernhard Hoetger, der die Große Kunstschau und die Boettcherstrasse entworfen hat.

Vorläufiges Programm:

1. Tag: Anreise & Bremen: Paula Modersohn-Becker Museum

Im ersten Museum, das einer Künstlerin gewidmet wurde, sind viele ihrer bedeutenden Hauptwerke zu sehen. Das Museum ist Teil der expressionistischen Architektur in der Böttcherstraße, die von dem Maler und Bildhauer Bernhard Hoetger entworfen wurde.  

2. Tag: Worpswede: Barkenhoff & Große Kunstschau

In Heinrich Vogelers „Barkenhoff“ wird das umfangreiche Werk des vielseitigen Jugendstilkünstlers ausgestellt. Umgeben ist der ehemalige Bauernhof von einem malerischen Künstlergarten. Das nächste Highlight ist die „Große Kunstschau“. In dem expressionistischen Gebäude sind Hauptwerke der „alten“ Worpsweder Künstler zu sehen. Ein kurzer Spaziergang „Auf den Spuren der Malerkolonie“ durch Worpswede führt auch in die Kirche mit Malereien von Paula Modersohn-Becker und zu ihrem Grab.

3. Tag: Worpswede: Otto-Modersohn-Haus & Haus im Schluh

Das Künstlerpaar Otto Modersohn und Paula Modersohn-Becker lebte im „Otto-Modersohn-Haus“. Heute sind im zugehörigen Museum hochwertige Kunstwerke der Künstlerkolonie zu sehen. Das „Haus im Schluh“ bezog Martha Vogeler vor 100 Jahren, um in ihrer Weberei zahlreiche Textilien zu schaffen. Bei schönem Wetter bietet sich ein Spaziergang durch das faszinierende Teufelsmoor an, das von der Hamme und vielen Kanälen durchzogen wird und unter Naturschutz steht.

 4. Tag: Fischerhude: Otto Modersohn Museum

Im nahen Fischerhude haben sich Künstler wie Otto Modersohn niedergelassen, als ihnen Worpswede zu touristisch wurde. Das kleine Dorf hat seinen ursprünglichen Charakter bis heute bewahrt. Nach der Führung im Museum bleibt noch Zeit, um das malerische Örtchen an der Wümme zu erkunden. Es fällt schwer diese Idylle wieder zu verlassen, um die Heimreise anzutreten.

Leistungen:
Busfahrt, 3 x Übernachtung/Halbpension im Hotel Worpsweder Tor ****, alle Eintritte und Führungen lt. Programm.
Reiseleitung Monika Öchsner M.A.

Preis:
ca. € 685,- im DZ (EZ-Zuschlag € 42,-)